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Wir stehen erst am Anfang unserer Möglichkeiten
06.03.2012 um 17:05 Uhr - Poison

Activision - Eric Hirshberg

Wir stehen erst am Anfang unserer Möglichkeiten

 

 

 

 

 

 

Call of Duty hat erneut ein Rekorde brechendes Jahr 2011 hinter sich gebracht und ist noch immer das am meisten gespielte Franchise auf Xbox LIVE. Doch kann Activision diese Erfolgsserie aufrechterhalten? Hat Call of Duty nicht bereits seinen Zenit überschritten? Activision's CEO Eric Hirshberg sagt Nein. Call of Duty lebt und atmet, und das stärker als je zuvor.

Glaubt man den zahlreichen Stimmen im Netz, leidet das Franchise schon lange an Ermüdungserscheinungen und wird die bisherigen Erfolge nicht wieder erreichen können. Doch Eric Hirshberg ist davon überzeugt, dass die Marke Call of Duty erst am Anfang der neuen Möglichkeiten steht und Jahr für Jahr populär bleiben wird.

 


Zitat von »Eric Hirshberg (Activision)«

Es gibt ein einzigartiges Verhalten der Spieler was dieses Spiel betrifft. Es hat eine unglaubliche Langfristigkeit, die Leute spielen es das ganze Jahr hindurch […] für unsere Spieler ist Call of Duty nicht einfach nur der jährliche Release eines einzelnen Spiels.

 

Das habe laut Hirshberg auch die Sicht des Unternehmens verändert und bewirkt, dass Call of Duty allmählich zu einem vollwertigen Service weiterentwickelt wurde, bei dem die Fans in jeder Saison immer wieder mit großem Interesse zurückkehren – wie bei einer Sportliga. So vergleicht Eric Hirshberg das CoD Franchise auch mit der NFL, der größten Football-Liga in den Vereinigten Staaten. Diese sorge ebenso jedes Jahr auf's Neue für Begeisterung unter den Anhängern, die Jahr für Jahr zurückkehren und immer wieder davon besessen sind. So sei es auch mit Call of Duty, eine Beziehung der Spieler mit einem Unterhaltungsmedium, das einzigartig ist im Gaming-Bereich.

Betrachtet man die jüngsten Zahlen, erscheint ein solch neuer Blickwinkel auch als nackte Notwendigkeit des Selbstschutzes. So waren die Verkaufszahlen in der Videospiel-Branche jüngst dramatisch eingebrochen und sorgten für Nervosität, auch bei Hirshberg. Doch Activision hält mit einem stetigen DLC-Fluss und dem massiven sozialen Netzwerk Elite stur an der Marke Call of Duty fest, mehr als je zuvor:

 


Zitat von »Eric Hirshberg«

Man wird nicht eine Metrik finden die zeigt, dass [Call of Duty] erschöpft ist oder Anzeichen einer Verlangsamung zeigt. Der Zugriff der Spieler ist höher als je zuvor und das auch noch über mehrere Spiele hinweg. Die Top 3 der am meisten gespielten Spiele auf Xbox LIVE sind die letzten drei Call of Duty Spiele […]. Wir versuchen das Business in sich stärker zu diversifizieren. Es gibt multiple Mittel und Wege mit dem Franchise zu interagieren, alle unter einem Dach.

 

Doch haben viele ehemals erfolgreiche Franchises aufgrund eines Sättigungseffekts in der Zielgruppe nicht mehr die erhofften Umsätze gebracht und wurden eingestellt, weshalb der jährliche Release eines Spieles in der Branche selbst eher negativ behaftet ist. Doch gelten diese „konventionellen Branchen-Weisheiten“ laut Hirshberg nicht für Call of Duty.

 


Zitat von »Eric Hirshberg«

Das reflektiert nicht was unsere Spieler ganz klar haben wollen. Man muss hier ansetzen, schauen was die Spieler wollen und was ihr Verhalten andeutet – sie wollen mehr DLC's, sie wollen mehr Gameplay-Erlebnisse. Also nehmen wir das als Grundlage und bauen das aus. Wir lassen uns nicht von den konventionellen Ansichten der Branche davon abbringen.

 

Activision plant bereits den Release des nächsten Teils der Call of Duty Serie, welcher traditionsgemäß im Herbst diesen Jahres erscheinen wird. Bis dahin müssen noch zahlreiche DLC's für Call of Duty: Modern Warfare 3 beweisen, ob die Spieler sie haben wollen oder bereits gesättigt sind. Ob das Franchise am Ende tatsächlich langsam ermüdet oder wieder neue Rekorde brechen wird, bleibt abzuwarten.


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